Mo

22

Aug

2011

DER UNAUFFINDBARE LEUCHTTURM- dritter Tag auf`m Darß

Am dritten Tag regnete es und der Wind wehte und so fuhren wir gleich nach dem Frühstück nach Prerow, wo wir mit Rucksack und Regenjacken „bewaffnet“ 5 Kilometer den Strand entlang gingen um den Leuchtturm zu suchen.

Mattias verteilte sein Käsebrötchen an Möwen, die uns daraufhin umflatterten und sich kreischend um die größten Stücke stritten, wir bestaunten Muscheln und Federn, Steine und Möwen und schnell hatten wir den hintersten Winkel zwischen Nord- und Weststrand erreicht, der „Darßer Ort“ heißt.

Als wir kurz vor dem Leuchtturm waren (den man leider nicht sehen konnte, weil er etwas versteckt hinter dem Wald liegt), waren plötzlich alle Wege durch den Wald gesperrt weil überflutet und sumpfig- und als wir uns auf einem Trampelpfad durch den Darßer Dschungel kämpfen wollten, hatte uns die Stechmückenbrigade schon entdeckt und verfolgte uns vehement, bis wir fluchtartig den Wald verließen.

Verschwitzt, erschöpft und über uns selbst lachend (war sahen aus wie die dümmsten Touristen aus dem Bilderbuche) setzten wir uns erst mal an den Strand und verschnauften ein wenig, waren zwar enttäuscht, dass wir den Leuchtturm nicht erreichen konnten, aber schön war die Wanderung trotzdem. Wir gingen also die 5 Kilometer am Strand entlang wieder zurück nach Prerow und gönnten uns zur Aufmunterung im Walfischhaus bestes Bio-Essen.

Danach verbrachten wir eine Stunde im Zimmer, als eine SMS von Anett kam, sie hätte Kuchen gebacken und würde mit Kaffee auf uns warten. Wir verbrachten dann den Nachmittag gemütlich mit UNO-spielen und dabei lernten wir auch gleich Andrea kennen, eine gemeinsame Facebook-Bekannte die ebenfalls zur selben Zeit in Born war und die wir so auch kennenlernen konnten.

Lachend erzählten wir von unserem Leuchtturm-Erlebnis und irgendwie kam die Vermutung auf, es gäbe diesen Leuchtturm gar nicht wirklich. In Wirklichkeit schickt man dort nur die Touristen hin damit die Einwohner von Born und Prerow ihre Ruhe haben, während die Touristen im Wald herum irren und von Mücken zerstochen werden. Haha

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Kommentare: 5

  • #1

    Alena (Montag, 22 August 2011 20:29)

    Liebe Sonja!

    Oja! Die Mücken kenn ich auch noch! Die sind doppelt so groß wie normale, die Biester!
    Also den Leuchtturm hab ich damals gut gefunden, weil der direkt am Ende des Weges durch den Urwald war.
    Inzwischen guckt der Matthias kampfesmutig *lach*. "Jetzt nehme ich die Herausforderung an!"

    Liebe Grüße, Alena

  • #2

    Carmen (Montag, 22 August 2011 22:16)

    Tolle Fotos und schönes Motto!

  • JimdoPro
    #3

    Sonja (Mittwoch, 24 August 2011 08:13)

    @alena: haha- ich musste jetzt selber lachen, als ich die fotos nochmal durchschaute mit mattias. *prust* ich hab auch dort schon zu ihm gesagt: "du schaust aus wie ein alter seebär". *haha. :-D

    danke carmen! :-)))

  • #4

    Katja (Mittwoch, 24 August 2011 09:45)

    Huhu :)
    Na das klingt doch nach einem schönen Ausflug, auch wenn der Leuchtturm sich versteckt gehalten hat.

  • #5

    Alena (Sonntag, 28 August 2011 16:12)

    Hallo Sonja!

    *lach* siehste, es fällt halt eher auf, wenn mans von nem Abstand betrachtet. Ja, Seebär! Das passt! Fehlt nur noch so ein quitschgelber Regenhut mit dem passenden Regenmantel. Und dazu ein Auge zugekniffen und eine Tabakpfeife im Mundwinkel *lach*.

    Gruß, Alena

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