So
30
Okt
2011
WIEN- Naturhistorisches Museum
Um sieben Uhr morgens sind Mattias und ich gestern losgefahren Richtung Wien, wo wir das Naturhistorische Museum besuchen wollten. Bis Hütteldorf sind wir mit dem Auto
gefahren, dann weiter mit der U-Bahn bis zum Karlsplatz, von wo aus wir erst mal zum Steffl gegangen sind und von da aus weiter durch die Hofburg, vorbei an den
Fiakern zum Naturhistorischen Museum.
Etwa fünf Stunden lang haben wir das Museum von der vordersten bis zur hintersten Ecke durchstöbert, alles ausgiebig bestaunt und bewundert und befühlt, Meteoriten, Eisbären, Walknochen,
Salzkristalle, Dinosaurier und vieles, vieles mehr…
Vom neuen Dinosauriersaal bis hin zur Sonderausstellung „Höhlenforschung“, von der Zoologie bis hin zur Museumsgeschichte haben wir alles abgeklappert bis uns die Beine schmerzten. Danach wollten
wir uns im Museum ein kleines verspätetes Frühstück gönnen, aber sowas grausliches wie dort wurde uns noch nie vorgesetzt (Toast kalt, Salat total ölig, getrocknete Tomaten aus der Dose,
FURCHTBAR!) – drum sind wir dann zur Oper gegangen und haben dort einen gscheiten Kakao und eine ordentliche Torte verspeist, dem lustigen Kellner Trinkgeld gegeben und sind dann noch zwei
Stunden durch die Gassen geschlendert, haben Marionettenspielern, Clowns, Tänzern und Pantomimen zugesehen, gelacht, genossen, geschaut….
Danach sind wir mit der U-Bahn wieder zurück nach Hütteldorf. In der U-Bahn hat uns noch eine rumänische Sängerin beglückt, die singend um Geld bettelte, während sich neben uns eine betrunkene
Indianerin und ihr HIV-positiver Freund lautstark beschimpften. (Wir wissen jetzt ALLES über die Beiden!)
Auf der Heimfahrt hat uns dann noch ein wunderschöner Sonnenuntergang begleitet und beim Rosenberger auf der Autobahn gab`s dann noch ein ordentliches verspätetes Mittagessen am Nachmittag.
SCHÖN WARS!!!
Kommentare: 6
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#1
yeah damals zur klassenfahrt nach wien war ich bestimmt auch da drin und habs nicht zu würdigen gewusst :(((
tolle bilder von einem tollen ausflug
herausragend das großkatzenfoto
und grüße an den bärenmann giggle
allerliebste sonntagsgrüße birgit -
#2
bin zufrieden mit deinen Fotos :-)
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#3
@birgit: ich bin zum ersten mal da gewesen. und es war soviel dass es kaum packbar war. ich schätze, man bräuchte TAGE wenn man sich wirklich alles anschauen will... ist einfach zu viel. aber ich bin ja auch nicht wegen der exponate sondern wegen der architektur hingefahren, mich fasziniert das gebäude an sich, die räume, die knarrenden alten holzböden, die hohen fenster und malereien und die kuppel.... sowas macht mich ganz fertig, wenn ich bedenke, wie lieblos heute die menschen ihre häuser oft bauen, eines schaut aus wie das andere..... und hier die fassaden alleine, die säulen und schnörkel und kuppeln und dächer, alles mit so viel liebe, mit so vielen details, einfach toll.....
@LSL: du hast mir heute mein erstes lächeln entlockt, weil sowas schreibt nur EINE. *grins* -
#4
Ohja, das herrliche Wien - in meinen 1 1/2 Jahren dort habe ich auch sehr viel angeschaut u.a. auch das Nathis.Museum. Ach war das eine schöööne Zeit. Wenn man viel erlebt hat, dann kann man sich immer wieder Erinnerungen aus der Schatztruhe des Gehirns holen :-) Einfach wunderbar.
Ganz liebe Grüße von INA -
#5
liebe ina-lena, nicht nur das, man kann sich an den verschiedensten orten helfer und verbündete für die geistige welt suchen. so hat mich gestern ein riesiger salzkristall einegladen, ihn per schamanischer reise zu besuchen. oder ein meteorit. auf die reisen bin ich jetzt schon gespannt! was die wohl zu erzählen haben. immerhin haben sie digne gesehen, aus zeiten, die wir nur erahnen können...
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#6
Wien ist immer eine Reise wert - das stimmt auf jeden Fall.
Als ich zum letzten Mai vor 2 Jahren dort war und allein ganz oben am Steffl stand dachte ich schon, was für eine wunderschöne Stadt.
Der Zirkus Roncalli vorm Rathaus am Abend war damals der Höhepunkt.
Und ihr hattet es anscheinend auch wunderschön. Man sollte viel öfter hin fahren. Da gibts ja soviel Tolles, dass man in einem Leben gar nicht fertig wird mit Schauen. 
DAS YBBSTALER RAABENWEIB