Ich habe mit 21 Jahren begonnen, mein Innerstes nach aussen zu kehren. Sowohl Acrylmalerei auf Leinwand, als auch Seidenmalerei oder auf eher unüblichen Flächen wie Autos, Garagentoren oder Zimmerwänden. Ich war jahrelang Mitglied im Kunstzirkel "A3" der Galerie Wallisch in Eferding, und habe dort gemeinsam mit anderen Künstlern zu gemeinsam besprochenen Themen gemalt. (Es war damals eine bunte Truppe von Künstlern, es waren Tänzer dabei, Bildhauer, oder ein älterer Herrr deraus Swarovski-Kristallen die Diademe für die Damen am Opernball fertigte) ...
Ich habe meine Bilder in Galerien und Gemeindeämtern, Banken und Vereinshäusern rund um Ansfelden, Linz, Bad Schallerbach, Grießkirchen und Wels ausgestellt, später auch in Amstetten und Waidhofen (Niederösterreich), einmal in Salzburg (Haus der Begegnung hieß das glaub ich damals).
Ich habe bei einem Projekt zum Thema "Hartheim" mitgemacht und dabei mit geistig behinderten Menschen in Hartheim gemalt und später, als ich wieder in meiner Heimat lebte mit Volksschulkindern in Opponitz.
Malen ist für mich eine Möglichkeit, mir die Welt so bunt zu machen, wie ich sie gerne haben will. Ich sehe überhaupt nicht ein, weshalb Wände fast überall grau sind oder weiß. Mein größtes Vorbild war und ist mir Friedensreich Hundertwasser dem ich natürlich hundertmal nicht das Wasser reichen kann. *lach* Aber er beeindruckt mich am meisten von Allen.


Ein Galerist in Linz der wirklich große Künstler in seiner Wohnzimmergalerie ausstellt sagte einmal (nachdem er mehrmals bei meinen Ausstellungen war) zu mir, ich müsse einen roten Faden finden, solle zum Beispiel NUR NOCH Chamäleons malen, dann würde er auch meine Bilder ausstellen. Ich hab ihm damals abgesagt und mir gedacht, dass ich nicht vorhabe, in Massenproduktion zu gehen und mich für die Kunst zu verkaufen. Naja, ich hab meine Vielfalt behalten und sprühe weiterhin kreativ in alle Richtungen. Aber reich bin ich damit nicht geworden. *lach*