Begonnen habe ich meinen eigenen schamanischen Weg vor über 19 Jahren in den Bergen Tirols, wo ich meine ersten Trommel- Trancereisen mit einem Schamanen machte und erste Begegnungen mit Krafttieren, Naturgeistern und der nichtalltäglichen Wirklichkeit hatte.

 

1998 lernte ich Augiak, einen Inuit-Schamanen, der in der Hudson Bay (Alaska) geboren ist und nun in Kanada lebt, kennen. Über meine Ojibwe-Cree-Freundin Nija, seine Frau. Kuze Zeit später führten intensive Träume und Visionen mich tiefer in die Welt der anderen Wirklichkeiten und ich folgte dem Ruf der Geister. Ich besuchte meine Freunde in Ontario (Kanada). Folgte dem Sehnen meiner Seele, wir beteten, sangen gemeinsam, fuhren zu heiligen Plätzen im Algonquin Park und ich begann in der Ferne meine Wurzeln zu finden.

 

 

 

 

 

 

Bei einem nordamerikanischen Indianer erlernte ich das Weben von Traumfängern, von Curanderos lernte ich verschiedenste Heiltechniken, Waschungen, Rituale und Gebete der mexikanischen Heilertradition. Ich begann aber diese bewusste Art zu leben und die Tiefe und Kraft der alten Heiltraditionen auch in meiner eigenen Heimat zu suchen und war überrascht, auch hier Techniken, Rituale und Heilweisen zu finden, die weit zurück reichen, bis zu einer Zeit vor dem Christentum.

 

Ich erlernte das „Warzenwenden“ und begann meine eigenen Heilpfade zu gehen, verwoben mit den Berggeistern und Flussgeistern des Ybbstals, mit dem Bewusstsein, verankert im Hier und Jetzt, verbunden mit dem Himmelvater und der Erdenmutter den Weg des heiligen Kindes zu gehen. Meine wichtigste Priorität dabei war es immer, dem Leuchten meines Herzens zu folgen.

 

Erst als ich all dieses Wissen gesammelt und selbst angewendet habe, an mir, an meiner Familie, an Freunden, wurde mir klar, dass mein Weg NICHT der eines Heilers ist.

Mein Weg ist die Weitergabe des Wissens.

Ich heile nicht. Ich wende nicht. Ich gebe Rituale und das Werkzeug weiter. Bringe bei, wie man schamanisch reist, wie man die Geister um etwas bittet, wie man Wendet, oder Betet. 

Von Zeit zu Zeit, wenn jemand sich wirklich viel Zeit nehmen möchte und tiefer eintauchen möchte in diese Welt, dann nehme ich einen Zauberlehrling und gebe mein Wissen komplett weiter. 

Allerdings suche ICH mir die Leute aus. 

 

In dieser Welt und zu diesem Zeitpunkt scheint es mir wichtig, dass jeder Mensch weiß, wie er sich selbst heilen kann. Eigenverantwortung zu übernehmen. Selbstständig und unabhängig zu sein.

 

 

 

 

 

bin alles
bin nichts
reiche über grenzen hinaus
verwurzelt mit der erde,
nach den sternen greifend,
in meinem herzen verankert
bin baum und stein
mensch und tier
stern und meer zugleich

 

Hier zeige ich euch noch mein "Geist-Reich Raabennest", in diesem Raum wirke ich und lebe mit Geistern und Menschen dicht beisammen.

So wie es früher die "Hauskapelle" gegeben hat, wollte auch ich einen heiligen Raum zwischen den Welten.

Diesen Raum habe ich mir geschaffen. Hier wirke ich.  Hier trommle und reise ich, träume und bete ich. Hier wird geräuchert und es werden Rituale gemacht.